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Was bewirkt Malz im Bier?
Malz ist künstlich zum Keimen gebrachtes Getreide. Amylasen machen den Zucker aus dem Getreide lösbar, so dass später beim Bierbrauen die Hefe Zucker in Alkohol umwandeln kann. Malz nicht nur einen entscheidenden Einfluss auf den Geschmack des fertigen Bieres, sondern bestimmt auch seine Farbe.
Warum Gerstenmalz im Bier?
Und diesen Malzzucker braucht man zum Brauen, genauer: für die alkoholische Gärung. Das Malz ist für den Charakter des Bieres zuständig und es entscheidet wesentlich über Farbe und Geschmack des zukünftigen Bieres. Nach deutschem Reinheitsgebot benötigt man zum Bierbrauen Braumalz, das aus Braugerste gewonnen wird.
Welche Früchte spielen die Farbe des Bieres?
Neben Malz können auch Früchte eine sehr wichtige Rolle für die Farbe des Bieres spielen, wobei Kirschen (rosa bis rot) das wohl bekannteste Beispiel dafür sind. Dunkler Kandiszucker ist eine weitere Zutat, die dem Bier eine dunkle Farbe verleihen kann.
Wann wird das Malz schwarz?
Erst ab ca. 120 EBC wird das Bier undurchsichtig schwarz, und dann hast Du wahrscheinlich ein Imperial Stout in der Hand. Was den Geschmack betrifft, so steht jetzt das Malz im Vordergrund, das Aromen von dunkler Schokolade und Kaffee enthält.
Wie dunkel ist das Malz am Ende?
Hierbei entscheiden Länge und Temperatur darüber, wie dunkel das Malz und somit auch das Bier am Ende sein wird. Zum Beispiel braucht man für ein Pils sehr helles Malz, was bei 80 Grad Celsius darrt. Es gibt aber auch sehr dunkles bzw. Karamellmalz, was bei bis zu 220 Grad Celsius darrt.
Welche Biere werden mit Weizen gebraut?
Weiße Biere werden alle mit Weizen gebraut. Also Weizenbiere, die in Deutschland auch als Weißbier (Weiss- oder Weißbier) bezeichnet werden, wie zum Beispiel Erdinger Weißbier. Was die Bierfarbe betrifft, so kann diese in der Tat sehr hell sein, beginnend bei 4 EBC.