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Wann ist eine Lohnerhöhung gerechtfertigt?
In Unternehmen gibt es ganz bestimmte Zeitpunkte, an denen eine Gehaltserhöhung üblich ist: Nach bestandener Probezeit: Nach der Probezeit haben Mitarbeiter bewiesen, dass sie ihren zugewiesenen Aufgaben und den Anforderungen an die Stelle gewachsen sind. Eine Gehaltserhöhung macht zu diesem Zeitpunkt durchaus Sinn.
Für wen gilt der gesetzliche Mindestlohn nicht?
Wer erhält keinen gesetzlichen Mindestlohn? Unter anderem sind Auszubildende, Pflichtpraktikanten, Freiberufler, Selbstständige, Langzeitarbeitslose, Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Ausbildung und Mitarbeiter, die ehrenamtlich tätig sind, vom gesetzlichen Mindestlohn ausgeschlossen.
Wer arbeitet für Mindestlohn?
In Deutschland gibt es seit dem 1. Januar 2015 einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn. Er gilt als unterste Lohngrenze für nahezu alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Ausgenommen sind nur wenige Personengruppen wie Auszubildende, Langzeitarbeitslose oder teilweise Praktikantinnen und Praktikanten.
Was sind bezahlte und tatsächliche Arbeitstage?
Unterschied 1: bezahlte und tatsächliche Arbeitstage. Ein Selbständiger bekommt nur dann Lohn, wenn er auch tatsächlich anwesend ist. Anders ist dies bei einem Werkvertrag: da bezahlt der Auftraggeber das fertige Werk. Wie lange der Auftragnehmer dafür benötigt, ist für den Preis irrelevant (Bsp.: Kauf eines Autos).
Wie ist der Betriebsrat bei der Herabstufung eines Arbeitnehmers zu beteiligen?
Gleichermaßen ist der Betriebsrat bei der Herabstufung eines Arbeitnehmers vom außertariflichen Vergütungsbereich in die höchste Tarifgruppe (BAG v. 28.1.1986 – 1 ABR 8/84) und bei Veränderung der Einstufung von Arbeitnehmern, die bereits dem außertariflichen Vergütungsbereich angehören, zu beteiligen.
Was sind die Stundenlohn für einen selbständigen?
Für diese 24.960 € erhält der Unternehmer tatsächlich: 213 Arbeitstage oder 1.704 Arbeitsstunden (8 Stunden pro Tag *213 tatsächliche Arbeitstage). Mit diesen Zahlen kann jetzt der Stundenlohn für einen äquivalenten Selbständigen ausgerechnet werden, der genau so viel arbeitet und das Unternehmen genau so viel kostet.