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Warum findet die tRNA ihren Platz an der Boten-RNA?
Die aminoacylierten tRNAs werden von den Ribosomen für die Proteinbiosynthese genutzt. Passt das Anticodon zum entsprechenden Basencodon der Boten-RNA (mRNA), so kann sich die tRNA dort anlagern, und die herantransportierte Aminosäure an das entstehende Protein anknüpfen.
Wo wird die tRNA synthetisiert?
In Eukaryoten wird die tRNA im Zellkern durch RNA-Polymerase III transkribiert. Proteincodierende Gene werden dort hingegen durch RNA-Polymerase II transkribiert. Die tRNA in Plastiden wird durch eine RNA-Polymerase transkribiert, die der von Prokaryoten ähnelt (siehe auch Endosymbiontentheorie).
Warum ist die mRNA gefaltet?
Die Proteine im menschlichen Körper sind jedoch aus nur 21 unterschiedlichen Aminosäuren aufgebaut. Dadurch kann die mRNA schlechter lesbar werden und das Protein wird weniger gebildet. „Es ist ein bisschen wie bei einem Stadtplan: Je nachdem, wie er gefaltet ist, kann man ihn besser oder schlechter lesen.
Was ist die RNA-Polymerase?
Das ist die mRNA. Sobald die RNA-Polymerase am sogenannten Terminator ankommt, endet die Transkription. Dieser ist eine Folge von vier bis zehn Guanin/Cytosin-Basenpaaren. Die RNA-Polymerase bildet aus der DNA wieder eine Doppelhelix und löst sich von ihr.
Wie erfolgt die Aufnahme der RNA in die Zelle?
Durch die positiv geladenen Nanopartikel wird RNA nach Injektion in vivo von Zellen aufgenommen, daneben wird der Abbau der RNA durch Transfektionsreagenzien verlangsamt. Die Aufnahme der RNA in die Zelle erfolgt bei der Transfektion durch rezeptorvermittelte Endozytose.
Was ist der erste Schritt der Proteinbiosynthese?
Der erste Schritt der Proteinbiosynthese ist die Transkription. Der Name kommt von dem lateinischen Wort transcribere und heißt umschreiben. Denn genau das wird bei der Transkription gemacht: Die DNA wird in die mRNA umgeschrieben.
Welche Bedeutung hat ribosomale RNA bei Mikroorganismen?
Große Bedeutung hat die rRNA-basierte Phylogenetik bei Mikroorganismen, denn Einzeller sind anhand morphologischer und physiologischer Merkmale allein schwer einzuordnen. Hier bietet die Analyse der ribosomalen RNA eine schnelle und zuverlässige Ergänzung.