Inhaltsverzeichnis
- 1 Welches Gas brauche ich zum Schutzgasschweissen?
- 2 Wie unterscheiden sich aktive und inerte Gase in den schweißeigenschaften?
- 3 Welche Arten von Schutzgas gibt es?
- 4 Welches Gas für welches Material?
- 5 Welches Schutzgas für was?
- 6 Welches Schutzgas für welche Anwendung?
- 7 Welche physikalischen Eigenschaften haben Schutzgase?
- 8 Wie sind die Schutzgase bewährt?
Welches Gas brauche ich zum Schutzgasschweissen?
Argon
Das am häufigsten beim WIG-Schweißen verwendete Schutzgas ist Argon (l1). Der Reinheitsgrad sollte mindestens 99,95\% betragen. Bei Metallen, die eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit haben, wie Aluminium oder Kupfer, kommt aber auch Helium (l2) zum Einsatz. Unter Helium als Schutzgas ist der Lichtbogen heißer.
Wie unterscheiden sich aktive und inerte Gase in den schweißeigenschaften?
Beim MIG-Schweißen (Metallschweißen mit inerten d.h. inaktiven Gasen) hingegen wird reines Argon oder auch reines Helium bzw. eine Mischung aus beiden verwendet. Anders als das Aktivgas reagiert das inerte Gas nicht mit den Grund- und Zusatzwerkstoffen und erlaubt daher den Einsatz von sehr hohen Temperaturen.
Welches Schutzgas für normalen Stahl?
Insbesondere bei Metallen wie Titan, Niob und Zirkon solltest du auf Argon 5.0 setzen. Für den Hobbyheimwerker reicht auch der Einsatz von Argon 4.6 beim Schweißen von Stahl und Edelstahl.
Welche Arten von Schutzgas gibt es?
Welche Schutzgase werden für die Schweißtechnik verwendet?
- Argon.
- Helium.
- Kohlenstoffdioxid.
- Sauerstoff und dessen Gasgemische.
- Acetylen und dessen Gasgemische.
- Wasserstoff.
- Stickstoff.
- Methan.
Welches Gas für welches Material?
Sauerstoff: Der aktive Sauerstoff macht den Lichtbogen besonders stabil. Dieses aktive Gas wird bevorzugt beim MAG Schweißen als Zusatz eingesetzt. Kohlendioxid: Das aktive Gas ist oft ein Zusatz in Gasgemischen. Stickstoff: Stickstoff kann speziell den Schweißdraht sowie die Schmelze vor Sauerstoffeinfluss schützen.
Kann man mit reinem Argon MAG Schweißen?
Argon ist ein inertes Gas. Reinstargon zum Schutzgasschweißen eignet sich ausschließlich für das MIG (Metall Inert Gas) und WIG (Wolfram Inert Gas) Schweißen. MAG-Schweißen mit Argon führt zu keinem zufriedenstellenden Schweißergebnis.
Welches Schutzgas für was?
Helium: Helium-Argon-Gemische sind beliebte Schutzgase, um schnell gelungene Nähte beim Schweißen von Aluminium und Edelstahl zu produzieren. Sauerstoff: Der aktive Sauerstoff macht den Lichtbogen besonders stabil. Dieses aktive Gas wird bevorzugt beim MAG Schweißen als Zusatz eingesetzt.
Welches Schutzgas für welche Anwendung?
Abhängig vom konkreten Einsatzfeld kommen meistens folgende Gase zum Einsatz: Argon (vor allem für das Schmelzschweißen geeignet) Helium (zum MIG- und WIG-Schweißen) Kohlendioxid (oftmals als Zusatzstoff)
Wie verwandt ist Argon zum Schweißen von Edelstahl?
Argon wir verwandt zum Schweißen von Alu und Edelstahl. Corgon sind Gasgemische,meist Corgon 18 (82\%Argon und 18\%Kohlensäure) zum Schweißen von Schwarzstahl. Wenn Du noch mehr wissen möchtets,frag
Welche physikalischen Eigenschaften haben Schutzgase?
Die wichtigsten physikalischen Eigenschaften der Schutzgase sind die Ionisierungsenergie, die Wärmeleitfähigkeit und das chemische Reaktionsverhalten. Die Ionisierungsenergie ist die Energiemenge, die nötig ist, um ein Elektron von einem Atom zu lösen und damit den Lichtbogen elektrisch leitfähig zu machen.
Wie sind die Schutzgase bewährt?
Für die Schutzgase haben sich Zumischungen von Wasserstoff für CrNi-Stähle und Nickelwerkstoffe (VARIGON H Reihe) bewährt. In vielen Fällen ist der Schutz der Schweißnahtwurzel notwendig, z.B. beim Schweißen der nichtrostenden CrNi- Stähle zum Erhalt der Korrosionsbeständigkeit.