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Wie kommt das CO2 ins Bier?
Während der Gärung entsteht nicht nur Alkohol, sondern auch Kohlendioxid. Dieses Gas löst sich im Bier und bildet mit dem Wasser darin Kohlensäure. Diese schwache Säure ist aber extrem instabil und zerfällt sehr leicht. Und zwar in Wasser und Kohlendioxid.
Was kommt in den Maischbottich?
Im Maischbottich kommen Malz und Wasser zusammen. Oft einigermaßen gleichzeitig, Wasser macht den Anfang und wichtig ist, dass das Rührwerk im Boden des Bottichs läuft, sonst backt der Maischbatz fest. Beim Maischen wird Stärke aus dem Malz gelöst.
Wie füllt man das Bier in Flaschen?
Dazu gibt man etwas Zucker zum Bier und füllt es in Flaschen ab. Den kann die Hefe nochmal verstoffwechseln. Dadurch bildet sich Druck, weil das CO2 nirgendswo raus kann. Und so kommt Sprudel ins Bier. Eine andere Möglichkeit wäre, das bereits in Fässer abgefüllte Bier mit CO2 zu versetzen.
Wie lange dauert die Nachgärung des Biers?
Die Flaschen bleiben nun bei Zimmertemperatur an einem dunklen Ort circa 10 Tage stehen. Danach geht es ab in den Kühlschrank, wo das Bier bei 2-3 Grad nochmal ganze 14 Tage nachreifen kann. Wichtig ist: die Flaschen während der Nachgärung und Reifung stehend lagern! Das Bier ist jetzt wirklich fertig und kann probiert werden!
Kann man das Bier am Abend trinken?
Carsten Helmholdt: Nein. Man kann das Bier nicht am Abend des Brautages trinken. Da ist es noch nur Würze. Es heißt ja nicht umsonst: Der Brauer macht die Würze, die Hefe macht das Bier. Also muss die Würze erstmal vergären. Die Hefe verstoffwechselt Zucker zu Wärme, Alkohol und CO2 und ein paar Gärnebenprodukte, Ester etc..
Wie kann das Bier abgefüllt werden?
Wenn das Bier abgefüllt werden kann, wird die Speise wieder aufgetaut und in einen separaten Gärbottich gegeben. Das Jungbier wird auf die Speise umgeschlaucht, danach kann abgefüllt werden. Die für die Karbonisierung notwendige Speisemenge kann auch hier mithilfe unseres Online-Rechners genau ermittelt werden.