Inhaltsverzeichnis
Wie schnell driften Elektronen?
Elektronen bewegen sich in Drähten wirklich im „Schneckentempo“! Die Größenordnung beträgt etwa nur 1/10 mm je Sekunde!
Wieso bewegen sich die Elektronen im Stromkreis?
Inzwischen weiß man, wie sich die Elektronen bewegen: Tatsächlich bewegen sich in einem Stromkreis die negativ geladenen Elektronen vom Minuspol einer Spannungsquelle durch den Stromkreis zum Pluspol. Am Minuspol herrscht dadurch Elektronenüberschuss, am Pluspol Elektronenmangel.
Wie bewegen sich Elektronen durch einen Leiter?
Die Elektronen bewegen sich im Leiter vom Minus- zum Pluspol. Innerhalb der Spannungsquelle vom Plus- zum Minuspol. Die elektrische Spannung treibt die Elektronen durch den Stromkreis.
Ist die Geschwindigkeit der Elektronen abhängig von der Anodenspannung?
Die Geschwindigkeit der Elektronen ist von der Anodenspannung abhängig. Je höher sie ist, desto größer ist die Kraft auf das einzelne Elektron. Es wird stärker beschleunigt und seine Geschwindigkeit nimmt zu. Im folgenden Beispiel wird die Geschwindigkeit der Elektronen in einer Vakuumröhre berechnet.
Wie lässt sich die Driftgeschwindigkeit von Elektronen messen?
Die Driftgeschwindigkeit von Elektronen in ionisierten Gasen (Plasmen) lässt sich zum Beispiel mit Driftkammern messen (VDC, engl. velocity drift chamber).
Wie berechne ich die Geschwindigkeit einer Elektronenkanone?
Berechne – unter der Annahme, die Masse eines Elektrons mit me = 9, 1 ⋅ 10 − 31kg bereits zu kennen – die Geschwindigkeit der Elektronen beim Austritt aus der Elektronenkanone für UB = 200V und gib diese Geschwindigkeit in Prozent der Lichtgeschwindigkeit an.
Warum sind die Elektronen ständig beschleunigt?
Obwohl die Elektronen ständig durch das elektrische Feld beschleunigt werden, ist ihre Geschwindigkeit im Mittel konstant. Warum? Die Antwort ist, dass der beschleunigenden Kraft eine geschwindigkeitsabhängige Reibungskraft entgegenwirkt, die durch Stöße mit anderen Elektronen bzw. den schwingenden Gitteratomen hervorgerufen wird.